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Protokoll Sommertagung am 13. Juni 2015 in Essen

Zuchtfreund Niemeyer eröffnete um 13.55 Uhr die Sommertagung und begrüßte 45 Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunde. Des Weiteren wurde Stefan Grundmeier als Vertreter des BZA, der Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes Essen, Ludger Zumbrägel und der Vorsitzende des Kreisverbandes Essen, Peter Miebach, begrüßt.

Für die heutige Sommertagung haben sich u.a. entschuldigt: E. Müller, U. Weidmann, P. Tolle, F. Schwager und K. Kotte.

Petrer Miebach würdigte in seinem Grußwort die Bedeutung unseres Sondervereines und hob besonders die starke Verbreitung der Seidenhühner und Zwerg-Seidenhühner im Kreisverband hervor und wünschte der Tagung einen guten Verlauf.

 

Zu Ehren der verstorbenen Zuchtfreunde u.a. Herbert Blatt und Günter Bachmann erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen.

 

Die vorgeschlagene Tagesordnung wurde einstimmig bestätigt.

 

Im Tagesordnungspunkt 3 der Sommertagung wurden die anwesenden Zuchtfreunde über den organisatorischen Ablauf durch Frank Sternberg informiert.

 

Bericht des Vorsitzenden

In seinem Bericht wurde besonders die Hauptsonderschau in Ronneburg hervorgehoben. Es war eine Schau der Superlative mit einem Rekordergebnis von ausgestellten Tieren. Sein besonderer Dank ging an den Organisator, Johannes Schilling. Ihm war es gelungen auch Nichtmitglieder unseres Sondervereines für unsere Hauptsonderschau zu begeistern und diese mit Tieren zu beschicken. Er gratulierte alle Deutschen Meister unseres Sondervereines.

Im anlaufenden Jahr gab es Beschwerden über die Preisrichtertätigkeit auf der Sonderschau in Leipzig. Enttäuscht zeigte er sich über die Nichtteilnahme von Züchtern auf der Sonderschau von Rheinland-Pfalz. Petra Müller wurde als neue Sonderrichterin für unsere Rassen ernannt, während die Sonderrichter F. Bökenfeld und M. Friebel als Sonderrichter abberufen wurden. Daraufhin traten beide aus dem Sonderverein aus. Karl-Heinz Teuwen wird auf der nächsten Hauptsonderschau in Rheine zum zweiten Male auf einer Hauptsonderschau als Allgemeinrichter unsere Rassen bewerten. Da er jetzt Mitglied unseres SV ist, dürfte eine Berufung als Sonderrichter nichts mehr im Wege stehen. Es werden dringend Sonderrichter für unsere Rassen, besonders im östlichen Teil von Deutschland gesucht. Da auch Preisrichter aus dem östlichen Teil Mitglied unseres SV sind, sollten diese sich doch mal mit dem Gedanken vertraut machen, Sonderrichter zu werden. So könnten wir auch ohne lange Fahrwege die Sonderschauen in diesem Bereich abdecken. Die Rundschreiben wurden in einer sehr hohen Qualität mit Fachartikeln und Farbbildern zusammengestellt. Dafür gebührt besonders F. Stengel und G. Droste ein herzliches Dankeschön. Zuchtfreunde auch Ihr könnt mit entsprechenden Beiträgen dazu beitragen, dass unser Rundschreiben weiterhin erscheinen kann. Er bedankte sich bei der Zuchtfreundin Jutta Perthun für die geleistete Arbeit als Zuchtwart für Zwerg-Seidenhühner.

In Zusammenarbeit mit dem BZA wurden im Standard die Bilder der Holländer Haubenhühner und Zwerg-Haubenhühner angeglichen.

 

 

 

 

Berichte der Zuchtwarte

 

Zuchtfreund Droste ergänzte seinen bereits im Rundschreiben veröffentlichten Zuchtwartbericht. Knapp 500 Seidenhühner wurden in der vergangenen Schausaison von den Zuchtfreunden auf den „Großen Schauen“ ausgestellt. Die Qualität der ausgestellten Seidenhühner war im Allgemeinen super. Sorgen bereiten ihm die gesperberten ohne Bart. Sie sind zu klein und hier fehlt besonders eine entsprechende Züchterschaft und die Verbreitung dieses Farbenschlages ist zu gering. Die Züchter sollten untereinander ihre Tiere austauschen, um entsprechende Verbreitung bzw. Vitalität zu erreichen. Während der letzten Ausstellungssaison wurden keine roten Seidenhühner mit und ohne Bart ausgestellt. Dies ist besonders bedenklich. Es gilt doch für unsere Rassen entsprechende neue Züchter zu begeistern. Er fragte nach, ob der anwesende Züchter der schokoladenbraunen Seidenhühner mit Bart mal diese zur Anerkennung bringen möchte. Der Züchter bejahte diesen Wunsch unseres Zuchtwartes. In der anschliessenden Diskussion wurde teilweise Unmut über die Anerkennung neuer Rassen bzw. Farbenschläge kundgetan. Es gibt genügend „alte“ Rassen und Farbenschläge, welche eine größere Züchterschaft benötigen und nicht immer wieder neue Rassen bzw. Farbenschläge zur Anerkennung zu bringen. Der BZA sollte doch dagegen einschreiten und nicht immer wieder neue Rassen bzw. Farbenschläge anzuerkennen. Stefan Grundmeier antwortete daraufhin und sagte nur „Jeder sollte das Züchten was er will.“ Meistens verschwinden diese Rassen und Farbenschläge mit dem Ableben des Erzüchters.

 

Zuchtfreund F. Sternberg ergänzte ebenfalls seinen Rassebericht aus dem Rundschreiben 01/2015. Er hatte auf mehreren Schauen Zwerg- Seidenhühner zu bewerten und stellte eindeutig heraus, dass die Verantwortung der Vereinszuchtwarte erhöht werden müsste. Nur so ist es möglich, dass Nichtmitglieder eines SV auch die Belange des Tierschutzes beachten können (Sichtfreiheit). Die Qualität der ausgestellten Tiere war teilweise sehr hoch und hier besonders bei den Weissen. Besonders in Hannover waren die Siamesischen Zwerg-Seidenhühner eine Augenweide. Der schwierigste Farbenschlag sei wohl der Wildfarbige. Bei der Zucht und Bewertung der Wildfarbigen ist unbedingt der Standard zu beachten.

 

W. Sternberg ergänzte zum Rundschreiben, dass diesmal die Schwarzen Zwerg-Holländer Haubenhühner einen sehr hohen Zuchtstand aufweisen konnten. Es ist unbedingt auf eine feste seitliche Haubenfeder zu achten und die Lauffarbe war schon einmal besser. Die dunklen Läufer sollten wieder Ziel sein. Bei den Weissen könnte die Haubenfront gefüllter sein. Bei den Blauen war ein deutlicher Qualitätssprunggegenüber 2013 zusehen. Bei den Gelben 1,0 sind die Kehllappen deutlich zu groß und einige Hennen zeigten Sporenansätze. Diese Tiere dürfen nicht zur Zucht eingesetzt werden. Die Schokoladenbraunen zeigten sich schon einmal besser als in diesem Jahr. Auf eine satte Grundfarbe ist zu achten. Bei den Gesperberten sind schon einige 0,1 zu dunkel. Die Schwarzhauben wiesen eine unterschiedliche Qualität auf. Hier ist noch viel züchterischer Fleiss notwendig. Bei den Gestruppten ist besonders auf schilfige Schwingen zu achten.

 

Da sich U. Weidmann zur heutigen JHV entschuldigt hatte (Ehrengerichtsverfahren gegen ihm), gab N. Niemeyer einen kurzen Bericht zum Stand der Zwerg-Paduaner. Er bezog sich dabei besonders auf dem Bericht im Rundschreiben 01/2015. Zuchtfreund Droste ergänzte kurz die Darstellung zu den Zwerg-Houdan, Zwerg Crevecoeur und Zwerg Appenzeller Spitzhauben vor. Diese Rassen leiden unter der geringen Verbreitung. Bei den Zwerg-Houdan ist ein deutlicher Qualitätsunterschied zwischen den Zuchten zu bemerken. Die weissen Zwerg-Houdan haben nur Schöpfe und keine Haube mehr. Dies ist unbedingt zu verbessern. Bei den Zwerg-CrèveCoeur sind ihm z.Z. nur zwei Züchter bekannt, aber bei den 1,0 ist unbedingt auf das Gewicht laut Standard zu achten. Diese Tiere waren viel zu groß und zu schwer. Bei den vorgestellten 0,1 war nur eine zur Zucht zu gebrauchen. Die beiden Farbenschläge der Appenzeller Zwerg-Spitzhauben befinden sich auf den richtigen Weg. Sie konnten besonders im Kopfschmuck und in der Gefiederfarbe gefallen. Im allgemeine kann gesagt werden, dass die Züchterdecke bei den Zwerg-Houdan Zwerg-CrèveCoeur die Züchterdecke viel zu gering ist.

 

 

Bericht des Kassierers

Durch den Zuchtfreund Galley wurde in Vertretung des Zuchtfreundes Schwager der Kassenbericht vorgelesen. Der Kassenbestand setzt sich vorrangig aus den Einnahmen der Mitgliedsbeiträge und die Auszahlung an Preisgeldern für die HSS und SS. Im Jahres 2014 waren die Ausgaben höher als 2013. Ursache hierfür war u.a., dass neue Ehrennadeln angeschafft wurden. Der grösste Teil der Mitgliedschaft nimmt am Lastschriftverfahren teil. Zum 31.05.2015 hatten wir 254 Mitglieder gegenüber 248 im Jahr 2014.

 

Bericht der Kassenprüfer

Die Zuchtfreunde A. Brauckmann und T. Thomas überprüften die Kasse. Beide bestätigten, dass Zuchtfreund Schwager eine hervorragende Arbeit geleistet hat und es keine Beanstandung gibt. Zuchtfreund Brauckmann stellte den Antrag auf Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstandes. Die anwesenden Zuchtfreunde stimmten einstimmig dem Antrag zu.

 

 

Wahlen

 

2. Vorsitzender

Zum 2. Vorsitzenden wurde einstimmig Zuchtfreund Fred Stengel wieder gewählt.

 

 

Zuchtwarte

Zuchtfreund Günter Droste wurde bei einer Stimmenthaltung zum Zuchtwart für Seidenhühner wiedergewählt.

Zuchtfreund Frank Sternberg wurde einer Stimmenthaltung zum Zuchtwart für Zwerg-Seidenhühner gewählt.

Zuchtfreund Walter Sternberg wurde als Zuchtwart für Zwerg-Holländer Haubenhühner wieder gewählt.

 

2. Schriftführer

Zuchtfreundin Jessica Oefelein wurde zum 2. Schriftführer gewählt.

 

Alle gewählten Zuchtfreunde nahmen die Wahl an.

 

BZA und EE – Angelegenheiten

 

Zuchtfreund Droste bedankte sich beim BZA für die Überarbeitung und Angleichung des Standards für die Appenzeller Zwerg-Spitzhauben. Die Zwerg-Seidenhühner, splash sind für das Vorstellungsverfahren zugelassen, während die Zwerg-Seidenhühner rot aus dem Vorstellungsverfahren ausgeschlossen wurden. Er stellte die Frage, wie es mit den Seidenhühner, nackthalsig weitergehen soll, da diese in Frankreich anerkannt sind?

Zur Europaschau in Frankreich werden mit den Kaninchen zusammen maximal 32500 Tiere sein. Die Ausstellungspapiere können beim BDRG angefordert werden. Die Anmeldung erfolgt über die Kontaktperson. Der Preisrichtereinsatz, ca. 50 Preisrichter aus Deutschland, werden ebenfalls über dem BDRG nominiert.

 

SV Angelegenheiten, HHS 2015 und Folgejahre

 

  • Die HSS 2015 findet in Rheine statt. Auf Grund der Besonderheiten in und um Rheine (große Legehennenbestände) wird es keine Tierbörse geben. Das letzte Wort dazu hat der zuständige Amtstierarzt. Die Ausstellungspapiere werden im Rundschreiben 02/2015 und im Internet veröffentlicht, bzw. können bei N. Niemeyer angefordert werden. Meldeschluss ist der 04.10.2015.

  • 2016 findet die Sommertagung und die HSS in Frankfurt/Main bei der Zuchtfreundin Maurer und beim Zuchtfreund Rapior statt. Zuchtfreund Rapior bestätigte uns, dass bis jetzt alles nach Plan laufe.

  • 2017 finden die Sommertagung und die HSS in Nordhorn wieder statt. Die Nordhorner Zuchtfreunde hatte bereits 2014 ihre erneute Bereitschaft uns signalisiert.

  • Ab 2018 werden Interessenten, besonders aus dem östlichen Teil von Deutschland, gesucht.

 

 

Ehrungen

 

Der Zuchtfreund Reinhard Lepper wurde zum Ehrenmitglied des Sondervereines ernannt.

Mit der Goldenen Ehrennadel des SV wurde die Zuchtfreundin Sylvia Niederhäuser, geehrt.

Die Zuchtfreunde Fred Stengel, Wilhelm Borée, Petra Müller und Heiko Seemann wurden mit der Silberne Ehrennadel geehrt.

 

 

Anträge

 

Es wurden keine Anträge an den Vorsitzenden gestellt.

 

Verschiedenes

 

  • Zuchtfreund Zumbrägel sucht ganz dringend Interessenten für die Weiterzucht der großen Siamesischen Seidenhühner.

  • Zuchtfreund Galley stellte kurz die neue Hompage des SV vor. Die neue Hompage ist seit dem 12.06.2015 freigeschalten und unter „sv-silkiespolands.de“ erreichbar.

  • Anschliessend fanden die beiden Workshops für Seiden- und Zwerg-Seidenhühner sowie für Vollhaubenhühner statt. Zu beiden Workshops werden gesonderte Aufzeichnungen angefertigt.

 

 

Nach Beendigung der beiden Workshops gaben die Zuchtfreundin Oefelein und der Zuchtfreund Keil einen kurzen Bericht ab. Beide Berichte werden ausführlich im Rundschreiben 02/2015 veröffentlicht.

 

 

Termine für Tagungen und HSS 2016

Die Sommertagung findet vom 03.-05.06.2016 und die HSS vom 24.-27.11.16 in Frankfurt/Main statt.

 

 

 

 

Ende der JHV 17.30 Uhr